Für den Hunger zwischendurch: KNUST // Veggie Essen

10.3.16


In der Burgstraße gibt es einen neuen Laden, an dem ich schon oft vorbei gegangen bin, den ich nun aber auch mal von innen sehen wollte. Und der heißt:

 KNUST

Für alle nicht norddeutschen Leser/innen: Ein Knust ist das Anfangs-/Endstück vom Brot. Und um Brot geht es auch in dem kleinen Geschäft von Anneke Raker. Zumindest unter anderem. Denn bei Knust werden neben den "Knustinis", eine Art belegte Brottaschen, auch Salate und Kuchen verkauft.
 

"Bei meinen Zutaten achte ich vor allem auf Frische", erzählt mir Anneke bei einem Stück Kuchen und fügt hinzu, dass sie dafür auf dem Oldenburger Wochenmarkt einkauft. "Und alles, was ich anbiete ist hausgemacht." Das heißt, dass die 27-Jährige vom Aufstrich der Knustinis bis hin zur Limonade alles selbst fertigt.

Und wenn man sich umschaut, sieht man, dass nicht nur ihr Essen, sondern auch der ganze Laden mit Liebe selbst gemacht ist. In den Regalen finden sich Kräutertöpfe und eigens kreierte Salze und an den Wänden hängen witzige Illustrationen einer befreundeten Oldenburger Studentin.

Ein bisschen könnte man meinen, man wäre nicht mehr in Oldenburg, sondern in einem schicken Laden in Berlin-Kreuzberg. Und das kommt vielleicht auch daher, dass Anneke die letzten Jahre in Berlin gelebt hat. "Dort habe ich auch in der Gastronomie gearbeitet und zum Beispiel Tourcatering für die Magier von Ehrlich Brothers gemacht", berichtet mir die gebürtige Varelerin. 


Doch zurück zu den harten Fakten: Bei Knust gibt es ein monatlich wechselndes Angebot (auch an der jeweiligen Saison ausgerichtet), das aus drei Knustinis und drei Salaten besteht. Die sind immer vegetarisch und jeweils eins/einer davon ist auch vegan. Dazu gibt es wie gesagt hauseigene Limos, Kaffee und Tee und auch Kuchen. "Ich plane aber das Sortiment auszudehnen und ein Frühstück und auch eine Quiche für abends anzubieten."


Nachdem ich meinen leckeren Kuchen verspeist habe, verabschiede ich mich von Anneke und werfe noch einmal einen Blick vor die Tür. Dort steht eine Kiste, die als Kochbuch-Tauschbörse dient und rege genutzt wird. Außerdem gibt es Bänke, die bei wärmeren Temperaturen noch um Tische ergänzt werden sollen, so dass man sein Knustini bald auch in der Sonne genießen kann.


Wenn ihr nun Hunger bekommen habt, was ich voll und ganz verstehen kann, verweise ich euch an KNUST in der Burgstraße 31. Anneke empfängt euch dort von Dienstag bis Samstag zwischen 10 und 18Uhr (im Sommer auch bis 20Uhr).

Na dann mal guten Appetit!

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1 Kommentare

  1. Toller Beitrag über das KNUST, gefällt mir sehr, da könnte ich auch mal meine Mittagspause verbringen

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