Das Naturkundemuseum // Sonntags im Museum

24.2.17


Wenn man das Wort "Naturkundemuseum" hört, denkt man vielleicht an dunkle Räume, trockene Theorie, verstaubte Landkarten und ausgestopfte Tiere - doch das war mal! Okay, abgesehen von den Tieren...

Aber das Landesmuseum "Natur und Mensch" in Oldenburg präsentiert sich wirklich in erstaunlich modernem Gewand und zeigt unsere norddeutsche Natur zum (Be)greifen nahe.

Das (Regen)Wetter brachte uns letzten Sonntag ins Museum

Vor zwei Jahren war ich schon mal mit dem Kinderwagen in dem Museum, das gleich bei mir um die Ecke liegt, um eine Sonderausstellung über verschiedene Glaubenswelten in der Geschichte der Menschheit zu sehen. Doch leider hatte ich damals keine Zeit, das ganze Museum anzuschauen.

Das wollte ich nun schon seit Langem nachholen und schnappte mir vergangenen Sonntag spontan den Sohnemann inklusive Patentante und wir marschierten durch den Oldenburger Nieselregen zum Museum.

"Mama schau, Mama schau!" Die Fischen waren das Tageshighlight

Als erstes mussten wir runter zu den Fischen, die der kleine Mann schon von einem Ausflug mit der Krippengruppe kannte. Unten trafen wir dann auf weitere vier Familien mit kleinen Fischfans. 

Um das Ende schon vorweg zu nehmen: das war nicht unser letzter Besuch bei den Aquarien an diesem Tag...

Schubladen mit spannendem Inhalt: verschiedene Bodenarten zum Anfassen

Aber es galt ja noch viel viel mehr zu entdecken. Also Haupttreppe nach oben in den ersten Stock. Dort staunte ich dann nicht schlecht als ich die modernen Ausstellungsräume und die künstlerisch gestalteten Objekte sah. An jeder Ecke gab es eine neue Überraschung und kein Raum glich dem anderen.



Vielleicht liegt es ja daran, das meine Hoch-Museumsphase (aka Schulzeit) schon etwas zurückliegt, aber diese Form der Ausstellung war mir wirklich fast gänzlich neu. Ich war echt beeindruckt auf welche Art und Weise man vermeintlich langweilige Objekte (wie etwa die Pflanzen auf dem Foto)  darstellen kann.

Hier merkt man wirklich, dass sich jemand viele Gedanken gemacht hat und dass auch der Fokus auf die kleinen Besucher gelegt wurde. So kann vieles (natürlich nicht alles) tatsächlich auch angefasst werden und ist - wie etwa die Steinhöhle mitten in einem der Räume - extra dafür gedacht, es mit allen Sinnen zu erleben.

Überall flitzten auch Kinder umher, die zusammen mit ihren Eltern richtig Spaß am Erkunden hatten. Und das Schöne dabei ist, dass man nicht immer hinterhetzen musste, weil sie bei dieser Art der Ausstellung wenig kaputt machen können (...versucht das mal im Stadtmuseum....Hallelujah...).


An den Moorleichen bin ich übrigens ohne den Zwerg vorbei (der war wieder bei den Fischen). Und weil es uns so gut gefallen hat und der Kleine noch nicht k.o. vom vielen Treppensteigen war, besuchten wir auch noch die aktuelle Sonderausstellung "Alle Wetter" (die auch ganz interessant war, aber mich nicht so von den Socken gehauen hat).

Manchmal lohnt es sich, die Infotafel zu lesen

Das schöne Tuch hat auch irgendwas mit dem Moor zu tun, aber ich muss euch ehrlich sagen, dass ich den Infotext nur überflogen habe. Das ist für mich auch das einzige Manko am sonst so schönen Museumstag: durch die aufwendig gestalteten Objekte habe ich die dazugehörigen Informationen meist links liegen gelassen. Oder lag es daran, dass ich zu sehr mit Fotografieren beschäftigt war? Beim nächsten Besuch werde ich die Schilder besser lesen, versprochen!

Mein Sohn fragte noch im Museum, ob er nicht dort übernachten könne und wann wir denn wieder zusammen hingehen :))

Die spontane Idee war also ein voller Erfolg und ich weiß schon, was wir beim nächsten sonntäglichen Nieselregen machen werden ;)

Und was macht ihr so bei schlechtem Wetter, um die Kiddies zu bespaßen?

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